- Zwischenwand Teil 1 -





16. November

Ein grosser und wichtiger Brocken ist die Zwischenwand welche das Obergeschoss genau in der Mitte teilt.

Ausser dass sie stabil genug sein soll um Hängeschränke oder einen Fernseh-Schwenkarm zu tragen soll sie vor Allem eines gut können: Schall dämmen.

Denn diese Wand trennt den Wohnbereich von Christian (inkl. dessen Stereoanlage) vom Eltern-Schlafbereich.

Deswegen wird die Wand eine doppelte Balkenkonstruktion mit insgesamt 200 mm Innenstärke erhalten - was daraufhin auch eine 200 mm starke Dämmung erlauben wird.

Beidseitig mit Rigips und Holzplatten beplankt wird die Zwischenwand dann 260 mm dick werden.

Hier haben wir nun zum ersten Mal das Problem dass die Wandbalken an der Decke ins Leere ragen würden - es sind keine Dachbalken darüber sondern genau die leere Mitte eines Feldes.

Nach langem Überlegen (Wand verschieben, Zusatzkonstruktion, ... ) kam uns die Idee das leere Feld zwischen den Deckenbalken mit OSB Platten zu überbrücken.

Vorteile:

- OSB Platten hatten wir noch vom Dachboden-Boden über
- OSB ist sehr stabil und feuchtebeständig
- mit 18 mm Stärke sind die OSB Platten genauso dick wie die Sparschalung


Also wurde zunächst ein rahmen aus OSB Platten zugeschnitten und montiert an welchem die senkrechten Wandbalken später Halt finden würden.

Da die Platten genauso dick sind wie die Sparschalungsbretter würden wir die Rigipsplatten später ohne Probleme direkt auf die OSB Platten schrauben können.