- Dämmung - Teil 4 -





25. September

Eine Woche Arbeitsurlaub.

Das heisst für uns: Zeit genug um mal ein Stück zu arbeiten, nicht bloss Abends ein paar Stunden lang wobei ein Grossteil der Zeit ständig für Umziehen, Packen, Fahrerei, Auf- und wieder Abbauen etc. draufging.

In der kommenden Woche haben wir uns viel vorgenommen und auch sehr viel erreicht, sogar mehr als geplant da wir tatkräftige Unterstützung von Olaf und dem Kiefer-Clan hatten.

Zuerst wollten wir die Dämmung im ersten Stock fertig bekommen und den Dachboden begehbar machen.

Dazu haben wir den Boden mit 18 mm starken OSB Verlegeplatten ausgelegt. Gegenüber normalem Pressspan haben die OSB Platten gleich mehrere Vorteile:

  1. für Feuchträume geeignet
  2. stabiler als Span, unsere 18 mm OSB Platten weisen dieselbe Tragkraft auf wie 22 mm starke Spanplatten
  3. leichter als Spanplatten
  4. waren die Woche im Baumarkt im Angebot und somit billiger als Pressspan Verlegeplatten


Zeitgleich mit dem Dachboden haben wir die Decke im OG fertig gedämmt und später auch schon im Erdgeschoss mit der Decke angefangen.

Am darauffolgenden Tag wurde die Dämmung dann endlich fertig und eine Überprüfung der gesamten Dämmung durch den Bauleiter Hr. Gatz bestätigte uns dass wir gut gearbeitet hatten, er hatte kaum Grund etwas zu bemängeln.

Allerdings war er nicht gerade begeistert davon dass wir den Dachboden mit Platten belegt haben und nicht, wie er vorgeschlagen hatte, nur mit einzelnen Brettern mit Abstand dazwischen.

Er meint es könne wegen einer unzureichenden Luftzirkulation zwischen Dämmung der OG Decke und den OSB Platten zur Bildung von Schimmel kommen wenn der Estrich erst einmal eingebaut wird und dann ja wochenlang sehr viel Feuchtigkeit abgibt, oder wenn es später zur Entstehung von Kondenswasser kommt wenn die kalten OSB Platten eine zu starken Temperaturdifferenz zur darunterliegenden Dämmung darstellen.

Wir werden das im Auge behalten müssen und ggf. die Platten wieder rausnehmen und durch Bretter ersetzen, wodurch der Spitzboden noch mehr in seiner Nutzbarkeit eingeschränkt werden würde.